Beratung für Barrierefreiheit
Barrierefreiheit ist für Viele ein Thema,
mit dem sie bisher noch nicht viel zu tun hatten. 
Manche glauben, das liegt daran,
weil es nicht viele Menschen mit Behinderung gibt.
Es liegt aber viel mehr daran,
dass behinderte Menschen bisher nicht integriert waren.
Sie sind nicht in Konzerte gegangen,
nicht in das Kino, nicht zum praktischen Arzt
und nicht auf die Universität.
Stattdessen waren sie zum Beispiel
in Sonderschulen und Heimen.
Aber das ändert sich.
Immer mehr Menschen mit Behinderungen 
beginnen ganz normal zu leben.
Sie arbeiten und wohnen, wie andere auch.
Deshalb bekommen die Verkäuferinnen und Verkäufer
in den Geschäften,
die Kellnerinnen und Kellner in den Gasthäusern,
die Ärztinnen und Ärzte
oder die Busfahrerinnen und Busfahrer
immer öfter mit Menschen mit Behinderung zu tun.
Für einige Kriterien zur Barrierefreiheit gibt es Normen.
Aber erstens ist es gar nicht so einfach,
genau zu wissen,
welche Normen man wofür braucht.
Und zweitens die Sachen, die dort stehen,
richtig zu verstehen.
Es ist wie bei allen Themen,
wo Spezialistinnen und Spezialisten
sich schon viel dazu gedacht haben.
Außerdem können die Normen natürlich nicht
alle Fragen beantworten,
die dann im Einzelfall auftauchen,
wenn man etwas barrierefrei machen will.
Viele Kriterien für Barrierefreiheit
stehen gar nicht in den Normen. 
Sie sind aber wichtig,
weil das Behindertengleichstellungsgesetz verbietet,
dass Menschen mit Behinderungen
bei der Nutzung von Gebäuden,
Räumen oder Dienstleistungen benachteiligt werden.
Wenn man nicht selbst Expertin oder Experte ist,
kann es schon ein bisschen schwierig werden,
alle wichtigen Kriterien
für Barrierefreiheit zu kennen und zu bedenken.
Wir beraten alle,
die sich gut auf Menschen mit Behinderungen vorbereiten wollen, 
beim Planen ihrer Gebäude, Räume oder Dienstleistungen.
Damit sie ihre Sache gut machen können
und am Ende alle mit ihrer Leistung zufrieden sind.