Evaluationen
von Dienstleistungen für Menschen mit besonderen Bedürfnissen.
Wir evaluieren zum Beispiel Wohnangebote oder Werkstätten für Menschen mit Behinderungen.
Wir arbeiten auch mit Betreuungseinrichtungen für alte Menschen.
Das Besondere daran: Unsere Evaluatorinnen und Evaluatoren sind selbst Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen.
Sie überprüfen die Qualität der Angebote aus der Sicht der Nutzerinnen und Nutzer.
Wir nennen unser Evaluations-Modell Nueva.
Hier können Sie mehr über unsere Evaluationen und Nueva erfahren.
Lesen Sie hier über den Besuch 
von Sonček in Graz
"Ein Schritt vor oder zwei Schritte zurück?"
Unter diesem kritischen Motto wagte die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände im Land Sachsen-Anhalt einen Blick in die Zukunft. Im Zentrum der Tagung am 20.Jänner 2010 in Halle an der Saale stand die Frage, wie rasch die Prinzipien der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung konkrete Auswirkungen auf die Gestaltung von Betreuungsangeboten haben werde.
Für einen Blick über die Grenzen hatte die "Liga" atempo Geschäftsführer Klaus Candussi eingeladen, die Grundsätze und die Arbeit von atempo zu präsentieren. Besondere Aufmerksamkeit fanden dabei die Angebote von "Capito" und der Ansatz von "Nueva". "Ich halte es für außerordentlich spannend und sinnvoll", so Robert Richard vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt, "diesen Ansatz (der Einbeziehung von Nutzerinnen und Nutzeren, Anm.) auch für die Sozialraum Gestaltung zu nutzen!"
Seminarreihe zur UN-Konvention
Die Lebenshilfe Deutschland, Inclusion Europe und der tschechische Verband SPMP veranstalten eine Reihe von 10 Seminaren in Prag, um die wichtigsten Artikel der UN-Konvention in praktischen Umsetzungsbeispielen konkret erlebbar zu machen. 24 Fachkräfte aus verschiedenen europäischen Länderen haben sich beim letzten Seminar für 2 Tage getroffen, um voneinander zu lernen und Best Practise Modelle zu diskutieren.
Walburga Fröhlich von atempo wurde von den Organisatoren eingeladen, das Evaluationsmodell Nueva vorzustellen und die Übertragbarkeit des Modells in die Länder Ost-und Mitteleuropas zu diskutieren.
Nueva wurde von den Organisatoren als Best Practise ausgewählt, da dieses Modell die Sicht der Nutzerinnen und Nutzer auf die Praxis und ihre Qualität in den Vordergrund rückt.
Damit die Forderung der UN-Konvention nach einem "Leben in der Gemeinschaft" Wirklichkeit werden kann, braucht es Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen und für diese zugänglich sind.
Das Evaluationsmodell Nueva kann dazu beitragen, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Entwicklung und Bewertung solcher Dienstleistungen zu stärken und damit jenen eine Stimme zu geben, um die es hier eigentlich geht.
Mehr Informationen über die Seminarreihe erhalten Sie auf der Website www.rights-into-action.eu.