Kapitelbild von atempo.at - zur Gleichstellung von Menschen

News-Archiv

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„I wü weg und an Job!"

Patrick LegensteinDas hörte das Team von atempo in den letzten Monaten von Herrn Legenstein mehr als ein Mal!
Und tatsächlich: Nach 2 Wochen intensiver Einschulung und 2 Wochen Probearbeiten im Echtbetrieb wurde Herr Legenstein mit 19. Juli 2010 im Call Center bei Otto-Versand angestellt.
„I hob mi voll einig'haut!" sagte Herr Legenstein. Sogar auf die Matches der Fußballweltmeisterschaft hat er für das Lernen verzichtet! Und es hat sich ausgezahlt! Herr Legenstein hat Freude an der Arbeit und auch der Betrieb ist sehr zufrieden mit seinen Leistungen.
Viel, viel Glück und Freude weiterhin wünschen alle MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen von atempo!

Wieder erfolgreich!

Herr KahsiovskyHerr Kahsiovsky hat in seiner Heimatgemeinde einen tollen Arbeitsplatz gefunden! Nach einer kurzen Nachschulung bei atempo, durch die er erfolgreich seinen ECDL abschließen konnte, hat es Herr Kahsiovsky wieder geschafft:
In einem mehrwöchigen Praktikum konnte er das Team vom Lorenzhof in Weinitzen von seinen Fähigkeiten überzeugen! Seit 1. Juli wollen die Mitarbeiter also nicht mehr auf Herrn Kahsiovskys Hilfe verzichten. Er arbeitet in der Küche und im Garten fleißig mit, hat schon sehr viel Neues dazugelernt und erweitert sein Wissen und sein Können im Gastronomiebereich täglich.

Somit hat er einen Betrieb gefunden, in dem er bestens integriert ist und sich optimal weiterentwickeln kann. Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen ihm, dass ihm seine Arbeit weiterhin viel Spaß macht!

Zuerst der Job, dann der Computerführerschein

Schreck AlexandraFrau Alexandra Schreck arbeitet schon einige Zeit an der Medizinischen Universität Graz.
Um ihren Job noch besser machen zu können, hat sie in den letzten Monaten für den ECDL gelernt.
Vor ein paar Tagen hat sie die letzte Teilprüfung positiv abgelegt und damit den Europäischen Computerführerschein bestanden.

Wir gratulieren dazu recht herzlich und wünschen ihr beruflich weiterhin alles Gute

Nach dem Praktikum in Deutschland hat Frau Tursunovic den ECDL erfolgreich abgelegt!

Frau TursunovicFrau Nerma Tursunovic hat im Mai zwei Wochen lang zusammen mit ihrer Kollegin, Elisabeth Thomaser, in Kelheim (Deutschland) ein Praktikum gemacht.
Die beiden haben im Einzelhandel geschnuppert und dabei Waren aus den Kartons in die Regale eingeräumt. Frau Tursunovic war auch an der Kassa und hat kassiert.
In der Freizeit sind sie unter anderem nach Regensburg gefahren.

Nach dem Auslandspraktikum hat sich Frau Tursunovic dann voll auf den ECDL konzentriert, den sie vor kurzem erfolgreich abgeschlossen hat. Sie ist jetzt erleichtert, dass sie es geschafft hat!

 Für mehr Information über den Nueva Auftritt in Berlin bitte hier klicken: http://www.nueva-network.eu/cms/ 

 

 

Spendengütesiegel für die Wirtschaftskammer?logo der kleinen zeitung

Kleine Zeitung - Debatte, 08.Juni 2010
Von Klaus Candussi

Die „Treffsicherheit" des Sozialsystems wollte man erheben, meint der Direktor der Wirtschaftskammer Thomas Spann und wusste auch gleich einen Weg: Man bestellt beim hauseigenen und über jeden Verdacht der Parteilichkeit erhabenen Institut für Wirtschaft und Standortentwicklung eine Studie.
Diese landete völlig unabsichtlich aber „treffsicher" bei einem kleinformatigen Boulevardblatt, obwohl sie - wie man jetzt treuherzig versichert - noch nicht fertig und überhaupt nur als interne Gesprächsvorbereitung gedacht war.
Aus den „sauberen" Kriegen der jüngsten Vergangenheit wissen wir, dass bei aller Treffsicherheit moderner Kampfmittel sogenannte Kollateralschäden nie ganz zu vermeiden sind. Dort wie da folgt dann rhetorisch routinierte Zerknirschung.
Massenmediale Querschläger von „Abermillionen, die einfach versickern" und von „Großmut" gegenüber sozial Schwachen, der länger nicht mehr leistbar sei, kann Dir.Spann dann ebenso großmütig bedauern. Natürlich „geht es absolut nicht darum eine Hatz loszutreten."
Ein Schelm, wer hinter dem hehren Erkenntnisinteresse der WKO-Studie plumpe Stimmungsmache ortet. Klar, seit „die Wirtschaft" in der Krise nicht wie früher mehr privat vom Staat verlangt, sondern gleich Milliarden Euro an Stützungen, muss man den Sozialbereich mit seinen „Abermillionen" als direkte Konkurrenz am Spendenmarkt ansehen.
Tatsächlich entblößt sich die WKO in der Studie so weit, die staatlichen Pflichtausgaben im Sozialbereich direkt gegen Förderungen für Unternehmen gegenzurechnen. Hätte man korrekt Fördermittel mit Fördermitteln verglichen, wäre der populistische Blattschuss wohl noch im Rohr krepiert. Gerne wären „die Sozialen" auch bereit, der WKO beim Einberechnen von Infrastrukturinvestitionen für den Wirtschaftsstandort in den Vergleich zu helfen, mit ihr die Auswirkungen der Wohnbauförderung (hier salopp der Sozialhilfe zugeschlagen, damit's dramatischer aussieht) auf heimische Bau-Unternehmen zu analysieren oder - wenn alles politische Entsolidarisierungs-Zündeln nichts hilft - der WKO bei der Erlangung des Spendengütesiegels behilflich sein. Sie kann dann - wie notgedrungen die Sozialorganisationen - am Spendenmarkt versuchen, ihre Deckungslücken zu schließen.
Genug der Polemik! Die Krise beutelt alle. Mit Verständnis trug die Bevölkerung daher auch die staatliche Hilfe für die Wirtschaft bislang mit. Ob die populistische Neid-Strategie der WKO und deren potentielle Folgen für die gesellschaftliche Kohäsion aber langfristig tatsächlich im Sinne der Kammer-Mitglieder sind, bleibt dahingestellt. Ganz schnell kann so ein Schuss angesichts der immer weiter aufgehenden Schere zwischen arm und reich auch nach hinten losgehen.

Hier der Artikel in der Kronenzeitung: Krone_WKO.pdf

 

 

Der Checkand Go Projektinfostand bei der Europäischen Lebenslang Lernen KonferenzRoll-Up der 5 besten LeonardoprojekteBei der diesjährigen europäischen Konferenz der Lebenslang-Lernen Programme in Barcelona am 19. Mai wurde Check&Go als eines der fünf herausragendsten Leonardo Projekte in Europa vorgestellt. Die ist bereits die dritte Auszeichnung, die dieses Projekt zur Verbesserung der Kommunikation in Bewerbungssituationen erhalten hat.

Tausche Barrierefreiheit gegen Gastro-Bedarf


14 Unternehmen und 16 NGOs trafen am Dienstag, dem 4. Mai, im Logistikzentrum der Eine Welt Handel AG aufeinander um Tauschgeschäfte abzuschließen, von denen beide Seiten gleichermaßen profitieren. Getauscht wurden Know-How, Produkte und Dienstleistungen aber auch Arbeitskraft. Die Frage nach Geldspenden war jedoch tabu. Ziel der Veranstaltung war es kreative Kooperationen zwischen Profit-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen anzuregen, die nicht auf monetären Mitteln beruhen.atempo Geschäftsführerin Walburga Fröhlich beim Handeln

Die CEDOS-Angebote - insbesondere die Profi-Analysen und Sensibilisierungs-Workshops - waren dabei von Unternehmensseite stark gefragt. Ganze 6 Tauschhändel konnten in den wenigen, speed-dating-ähnlichen Verhandlungssequenzen abgeschlossen werden.
Eingetauscht hat CEDOS dabei Gastro-Ausstattung und Deko-Artikel für das geplante atempo-Lokal, Unterstützung beim Siedeln an den neuen Standort, Möbel, MitarbeiterInnen-Fortbildung und Energieberatung.

Spannender Grund-Tenor von Seite der Wirtschaft: "Wir haben gar nicht gewußt, dass es solche interessanten Angebote zum Thema Barrierefreiheit gibt!"

Computer für alle?!

Frau vor dem ComputerUnter diesem Motto findet am 9. und 10. Juni eine Fortbildung bei atempo statt. Lernprogramme und Hilfsmittel, die die Bedienung am Computer erleichtern, stehen dabei im MIttelpunkt.

Nutzen Sie die Chance, es sind noch Restplätze frei!

Nähere Informationen finden Sie hier.

Waschen bitte, aber nicht nass machen!

logo der kleinen zeitungBildungsministerin Schmied ist ganz und gar für die UN-Konvention, gelesen hat sie diese aber offenbar nicht.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung kommt ohne Konjunktiv aus. Kein Wunder, sie wurde ja auch nicht in Österreich geschrieben. Das 2006 von den Vereinten Nationen beschlossene Regelwerk gilt nicht zu Unrecht als echter Meilenstein; nie zuvor wurde so klar und umfassend beschrieben, wie die Rahmenbedingungen, unter denen Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft leben, zu sein haben.
Haben! Nicht sollen. Nicht hätten, kein Vielleicht, kein Ungefähr, kein „wenn's leicht geht".
Kinder mit Behinderungen sind - so die Konvention - in Ländern, die sie ratifiziert haben, in inklusiven Schulen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern zu unterrichten. Ministerin Schmied weiß auch schon, wie das geht. Wir behalten erst mal unsere segregierenden Sonderschulen, das sei kein Widerspruch. Inklusion sei - nimmt Schmid all ihren Mut zusammen - immerhin irgendwann „vorstellbar". Hat sie, hat keine ihrer Mitarbeiterinnen den UN-Text je gelesen? Hat ihr, hat ihren Mitarbeiterinnen schon jemand gesagt, dass eine ratifizierte Konvention zugleich geltendes österreichisches Recht ist?

Österreich hat ratifiziert. Rasch, einstimmig und ohne umfassende politische Diskussion. Genau da liegt wohl das Problem. Egal ob europäische Gleichstellungs- oder weltweite Behindertenrechte, Österreich ist beim Unterschreiben immer vorn dabei, mimt den sauberen Musterschüler. Dass man sich vor dem Sauber-Dastehen bisweilen waschen und nass machen muss, daran denken heimische Polit-Schmiede eher ungern. Schon beim vergleichsweise einfachen Abbau baulicher Barrieren in Schulen war Schmid voll dafür und strich postwendend das nötige Geld. Selbst schuld, wer hoffte, beim Abbau von Barrieren im Kopf werde es besser gehen!
Klaus_CandussiEin wenig Hoffnung macht, dass die UNO ihre Pappenheimer kennt und darob ein strenges Berichtswesen von den Mitgliedern fordert. Und - o Wunder - der heimische Monitoring-Ausschuss befand ganz unösterreichisch klar: Sonderschulen sind in der Konvention nicht vorgesehen.
In einem weiteren zentralen Punkt könnte der Ausschuss ebenso klar den Finger in eine offene Wunde legen, spart Österreich doch bislang auch die „Leicht Lesen"-Fassung der Konvention ein. Ein für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtiges Mittel, um die eigenen Rechte überhaupt einmal kennen zu lernen. Auch sie ist im UN-Regelwerk ausdrücklich gefordert. Aber in gewissem Sinn ist die heimische Vorgangsweise hier auch wieder konsequent. Wenn wir „Behinderte" ohnehin auch künftig ausgrenzen, macht das Wissen über zustehende Rechte doch bloß Kopfweh!

Dieser Gastkommentar von Klaus Candussi - Gf atempo - erschien in der Kleinen Zeitung vom 11.05.2010

 

Gut vorbereitet

Offensichtlich gut vorbereitet von seiner Mitarbeiterin Mag.a Sandra Schimmler Siegfried Schrittwieser und Bettina Platzerwusste der steirische Landesrat für Soziales es durchaus zu schätzen, dass 63% der atempo Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Steirischen Behindertengesetz auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt wurden.

Anlass des Besuchs war aber die nun erfolgte Auftragsvergabe an Nueva, in den nächsten 2 Jahren nicht nur die Wohn- sondern auch Werkstattangebote der Steiermark aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu evaluieren. Befriedigendes Detail am Rande: Nueva gilt in Europa als Best Practise und wird von Tagung zu Tagung gereicht.

Siegfried Schrittwieser mit atempo TeilnehmerInnenAber auch die europäische Verankerung des Capito-Expertentums bei der Festlegung international anerkannter Standards für Leichte Sprache weiß man im Land zu würdigen. Zeigt es doch, dass man vor langer Zeit mit dem ersten Behindertengesetz in Leicht Lesen mit Capito durchaus richtig gelegen ist.

 

Sozialraumgestaltung in Europa

Der Arbeitskreis Freier Träger im Landkreis Cuxhaven will sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen und diskutiert die Möglichkeiten bedürfnisgerechter Hilfsangebote für Menschen mit Behinderungen.

Sozialraumorientierte Hilfen für Menschen mit Behinderungen lösen laut Veranstalter die institutionsbezogenen Hilfsangebote ab. Menschen mit Behinderungen wollen nicht mehr in Heimen leben, sondern so wie alle anderen auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und in der Gemeinschaft sichtbar sein.

Klaus_Vortrag KopieIn der Veranstaltung will man sehen und hören, welche Erfahrungen und Ansätze es in Europa dazu gibt. Besonders freut uns, dass die Angebote von atempo als best practise bewertet werden und wir unsere Botschaften und Erfahrungen am 27. April 2010 nach Cuxhaven transportieren dürfen.

atempo Geschäftsführer Klaus Candussi wird vor allem Nueva als Evaluationsmodell aus der Sicht von Nutzerinnen und Nutzern vorstellen und diskutieren.

Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Elbe-Weser-Werkstätten: www.eww-wfb.de/

Diskurs schafft Wissen

Viele positive Rückmeldungen erntete Walburga Fröhlich im März als Referentin beim 9.Internationalen Forschungs-Colloquium an der Uni Göttingen (Deutschland). Das renommierte sozialwissenschaftliche Forum hatte sie zu einer Präsentation der atempo Forschungsergebnisse zu den Austauschbeziehungen in sozialen Netzwerken eingeladen.
Walburga Fröhlich bei einem VortragÜber 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stellten im Rahmen der Tagung „Stakeholder Management in NPOs" ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion. Anerkennung erhielt die atempo Geschäftsführerin nicht nur für die Qualität ihrer empirischen Forschung zur Frage, ob und wie die Etablierung von sozialen Netzwerkorganisationen die Stabilität von NPOs erhöhen kann. Positiv vermerkt wurde insbesondere auch der Umstand, dass atempo als eher kleine Sozialorganisation aktiv um eine wissenschaftlich fundierte Grundierung seiner praktischen Tätigkeit bemüht sei.
Zentrale Erkenntnis Fröhlichs in ihrer Arbeit, die in Kürze auch in einem Sammelband im Trauner-Verlag publiziert wird: Soziale Netzwerke können allen Beteiligten viel Ertrag bei der Verbreitung von Innovation und dem Nutzen von anderswo entwickelten Modellen bieten. Ob sich damit die oft einseitige Abhängigkeit sozialer Organisationen von öffentlichen Ressourcen minimieren lasse, hängt unter anderem massiv davon ab, ob die Organisationsform dieser Netze bei den wichtigen „stakeholdern" Akzeptanz finde oder nicht.


Die Welt trifft sich in Berlin

Logo für den Weltkongress in Berlin„Aus Rechten Wirklichkeit machen" ist das Motto für den Weltkongress von Inclusion International im Juni in Berlin. Schon im April wurde die Schallmauer von 2.000 Anmeldungen zu dieser Großveranstaltung durchbrochen, von der sich viele Menschen wichtige Impulse für die konkrete Umsetzung der UN-Konvention erhoffen. atempo wurde eingeladen, dort einen Workshop zu gestalten und wird auch mit einem eigenen Nueva-Stand vertreten sein.

Gelernte Österreicherinnen und Österreicher sind daran gewöhnt, groß angekündigten Veränderungen ein ebensogrosses Maß an Skepsis entgegenzubringen. Papier - und dazu zählen auch so wichtige Dokumente wie die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen - sei eben geduldig und die Schubladen in den Ministerien und Landesverwaltungen tief.

Doch Monitoring-Vorgaben und drohende Schattenberichte machen Druck auf Politik und Bürokratie. Der heurige Weltkongress in Berlin widmet sich dabei der wichtigen Frage, wie aus hohen Zielen gelebte Realität werden kann. Als ein Beispiel für ein hilfreiches Umsetzungs-Werkzeug wurde Nueva ein ganzer Workshop am Freitag, dem „Tag der Lösungen" gewidmet. Für das EU-Projekt „UNIQ" wird dieser Auftritt krönender Abschluss, für den neuen Nueva Standort Berlin zugleich ein publikumswirksamer Start sein. Besonders erfreulich, dass atempo Geschäftsführerin Walburga Fröhlich im Workshop von Harald Siebert, einem Berliner „UNIQ-Peer," unterstützt werden wird.

All jene, die sich die Teilnahme am Weltkongress nicht entgehen lassen, laden wir schon jetzt auf einen Tratsch am Stand Nummer 4 gleich beim Eingang zum Estrel-Kongresszentrum ein.

 

 

Kraftvoller Start ins neue Arbeitsjahr

MitaarbeiterInnen auf der atempo KlausurMitarbeiterInnen auf der atempo KlausurMit vollem Elan startete das gesamte atempo Team bei der traditionellen "Jahresauftakt-Klausur" ins Jahr 2010.

Flughafentower Graz mit Laufschrift: ChancengleichheitUnter dem Motto "Zeit für Chancengleichheit" stimmten sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf neue Herausforderungen und notwendige Veränderungen für die Zukunft ein.

Ehrung der Mitarbeiterinnen mit DienstjubiläumSabine Schweng, Heidi Hopfer, Martina Stalzer, Klaus Tomaschek, Martin Semlitsch und Ronald Loitfellner wurden für ihre 5-jährige Teamzugehörigkeit geehrt. Als Dankeschön erhielten sie einen Gutschein für ein Thermenwochenende.

Ronnals Loitfellner hält eine DankredeRonald Loitfellner seinerseits bedankte sich bei seinen Unterstützerinnen und Unterstützern. Sie haben ihm dabei geholfen, den Weg in die Arbeit und durch das halbe Jahrzehnt zu schaffen, meinte Ronnie.

Tyson, der Blindenhund von Didi OgrisNicht fehlen durfte natürlich der neue Begleiter von Didi Ogris namens "Tyson". Trotz seines bissfreudigen Namens war er der vielgestreichelte Star des Abends.

Mitarbeiterin tanzt beschwingtNun gilt es, den Schwung des Tages in den Arbeitsalltag mit zu nehmen!

atempo bedankt sich beim Team des Flughafen Graz sehr herzlich für die Gastfreundschaft und das erwiesene Entgegenkommen!

 

"Ein Schritt vor oder zwei Schritte zurück?"

Klaus_CandussiUnter diesem kritischen Motto wagte die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände im Land Sachsen-Anhalt einen Blick in die Zukunft. Im Zentrum der Tagung am 20.Jänner 2010 in Halle an der Saale stand die Frage, wie rasch die Prinzipien der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung konkrete Auswirkungen auf die Gestaltung von Betreuungsangeboten haben werde.
Für einen Blick über die Grenzen hatte die "Liga" atempo Geschäftsführer Klaus Candussi eingeladen, die Grundsätze und die Arbeit  von atempo zu präsentieren. Besondere Aufmerksamkeit fanden dabei die Angebote von "Capito" und der Ansatz von "Nueva". "Ich halte es für außerordentlich spannend und sinnvoll", so Robert Richard vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt, "diesen Ansatz (der Einbeziehung von Nutzerinnen und Nutzeren, Anm.) auch für die Sozialraum Gestaltung zu nutzen!"

Slowenische Peers fachsimpeln mit Grazer „Nuevas“

„Wie zufrieden sind unsere Kundinnen und Kunden mit unseren Leistungen und Angeboten?“ Auch für die slowenische Organisation Sonček (Cerebral Palsy Association of Slovenia) hat diese Frage zentrale Bedeutung.Soncek-Leute auf Besuch bei Nueva

Im Rahmen einer Fortbildungswoche widmeten sich MitarbeiterInnen und Nutzerinnen und Nutzer von Sonček der Erarbeitung eines Fragebogens, mit dem sie die Zufriedenheit der KundInnen messen werden. Elf Peers und sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen dazu auf einen Besuch in Graz, um einen Einblick in die Arbeit von Nueva und besonders jene der Evaluatorinnen und Evaluatoren zu gewinnen. Den Kontakt hatte Maja Cuk Greiner hergestellt, die auch im UNIQ-Projekt mitarbeitet.

 

Walter Reisinger und Sabine Schweng berichteten den slowenischen Gästen von ihrer vielfältigen Arbeit. Anschließend erzählten Klaus Tomaschek und Ronald Loitfellner von ihrer Ausbildung zum Evaluator, der Vielzahl der Module, die sie dabei absolvierten und von der Entstehung des Nueva-Fragebogens.

 

Der Tag verging wie im Fluge, da die slowenischen Gäste sehr viele Fragen über die Wohn- und Arbeitssituation behinderter Menschen in der Steiermark hatten. Der rege Austausch soll fortgesetzt werden. Fernziel ist eine Mitgliedschaft von Sonček im Nueva-Partner-Netzwerk.

check and go für Auszeichnung nominiert

Am 23. November vergab die Nationalagentur für Lebenslanges Lernen eine Auszeichnung für besonders gute Qualität von europäischen Projekten.

Eine Jury hat 5 Projekte für diese Auszeichnung nominiert und die Bildungsministerin Claudia Schmid hat die Ehrung persönlich vorgenommen.

 atempoAwardcheck and go ist eines dieser 5 Projekte.

 

Seminarreihe zur UN-Konvention

Die Lebenshilfe Deutschland, Inclusion Europe und der tschechische Verband SPMP veranstalten eine Reihe von 10 Seminaren in Prag, um die wichtigsten Artikel der UN-Konvention in praktischen Umsetzungsbeispielen konkret erlebbar zu machen. 24 Fachkräfte aus verschiedenen europäischen Länderen haben sich beim letzten Seminar für 2 Tage getroffen, um voneinander zu lernen und Best Practise Modelle zu diskutieren.
Walburga FröhlichWalburga Fröhlich von atempo wurde von den Organisatoren eingeladen, das Evaluationsmodell Nueva vorzustellen und die Übertragbarkeit des Modells in die Länder Ost-und Mitteleuropas zu diskutieren.
Nueva wurde von den Organisatoren als Best Practise ausgewählt, da dieses Modell die Sicht der Nutzerinnen und Nutzer auf die Praxis und ihre Qualität in den Vordergrund rückt.
Damit die Forderung der UN-Konvention nach einem "Leben in der Gemeinschaft" Wirklichkeit werden kann, braucht es Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen und für diese zugänglich sind.
Das Evaluationsmodell Nueva kann dazu beitragen, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Entwicklung und Bewertung solcher Dienstleistungen zu stärken und damit jenen eine Stimme zu geben, um die es hier eigentlich geht.

Mehr Informationen über die Seminarreihe erhalten Sie auf der Website www.rights-into-action.eu.

 

CEDOS Fachtag in Frohnleiten

Letztes Jahr hat die Gemeinde Fohnsdorf CEDOS für den Fachtag eingeladen.
Dieses Jahr ist es die Gemeinde Frohnleiten.

Wir danken herzlich!

 

30 Vertreterinnen und Vertreter aus steirischen Gemeinden und Unternehmen nutzten die Gelegenheit zur persönlichen Beratung am Nachmittag des Cedos-Fachtags.

Von der mitgebrachten Gemeindezeitung über einen geplanten Büroumbau bis zum Blindenleitsystem im neuen Gemeindezentrum reichte die bunte Palette der mitgebrachten Beratungsthemen.
Aber auch die Vernetzung und Kooperation zwischen den verschiedenen Expertinnen und Experten im Bereich Barrierefreiheit kam nicht zu kurz. So konnte CEDOS mehrere Vertreter des ÖZIV aus Kärnten und der Steiermark und des Blindenverbandes Kärnten ebenso begrüßen wie Gäste aus dem Bundessozialamt Steiermark.

Mehr Informationen zu CEDOS gibt es auf der Webseite von www.cedos.at.

 

 

Workshop für Regionalbus Aichfeld

Jeder Workshop ist anders, weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen mitbringen.

Unser Ziel ist es, möglichst gut auf die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzugehen.

Besonders interessiert zeigte sich das Team das Regionalbusunternehmens Aichfeld.

Sehen und hören, wie ein Screenreader für blinde Menschen funktioniert, essen mit allen Sinnen außer den Augen, Texte entwerfen, die jeder versteht und noch viel mehr hätte an diesem Tag noch Platz haben sollen, weil alle so gerne noch weiter gemacht hätten.

Rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns, wenn Sie mehr über unserer Workshops für barrierefreie Information wissen wollen.

Hier ist unsere Adresse.

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