News-Archiv
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Gemeinsam ins Jahr 2012!
Mit einem humoristischen Rückblick auf das Jahr 2012 startete die atempo-Belegschaft diese Woche nun offiziell in das neue Arbeitsjahr. Anhand spannender Thesen wie „Eine Baustelle kommt selten allein" oder „Nueva gibt es in Zukunft auf hebräisch" wurden die Erfolge des vergangenen Jahres von Walburga Fröhlich und Klaus Candussi (beide Geschäftsführung von atempo) aufgezeigt und auch die Richtung für das kommende Jahr vorgegeben. Die Teams von capito, nueva und SUD thematisierten in ihren Vorträgen die UN-Konvention.
In der anschließenden Plenumsdiskussion hatte jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, ihre und seine Einschätzung zur Umsetzung der UN-Konvention bei atempo abzugeben. Mögliche Ansätze für die Zukunft wurden diskutiert: So wurde zum Beispiel vorgeschlagen, dass atempo in Zukunft für die Auswahl von Geschäftspartnerinnen und -partnern auch Nachhaltigkeitskriterien heranzieht. Einen schönen Ausklang fand die Auftaktklausur im Anschluss an die Vorträge im „Lorenz", wo bei üppigem Buffet und hausgemachter Musik von Markus Wiederhofer und Wolfgang Janotka bis in die späten Morgenstunden gemütlich gefeiert wurde.
London calling!
Letzte Woche hatten Thomas Tröbinger und Karl Bäck im Rahmen des W2id-Projekts die Gelegenheit, in London an einem Workshop über "Multimedia Advocacy" teilzunehmen. In diesem Workshop beschäftigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit der Möglichkeit, Erfahrungen und Bedürfnisse von Personen mit Lernschwierigkeiten mit Hilfe von Bildern und Filmen auszudrücken und festzuhalten.
Die Teilnahme an diesem Workshop ist Teil der Mitarbeit von atempo am EU-Projekt mit dem Titel "Web 2.0 für Menschen mit Lernschwierigkeiten". Jede und jeder sollte also die Möglichkeit haben, das Internet zu nutzen und auch eigene Anliegen zu veröffentlichen.
Ein erfolgreiches Jahr für Bettina Platzer
2011 war ein besonders erfolgreiches Jahr für Bettina Platzer: In mehr als 30 Schulklassen in der Steiermark (unter anderem LBS St. Peter, FH Joanneum Bad Gleichenberg, Caritas Schule für Sozialbetreuung und HBLA Murau) hielt sie einen Vortrag, um die Schülerinnen und Schüler für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung zu sensibilisieren. Ihre selbst ausgearbeiteten Vorträge stießen auf großes Interesse, im Anschluss wurden oft und gerne Fragen zum Alltag von Menschen mit Behinderungen gestellt. Einer der Schüler zeigte sich beeindruckt: „Ich bewundere Frau Platzers Motivation und Umgang mit ihrer Krankheit sehr. Trotz ihrer schwierigen Situation erbringt sie großartige Leistungen."
Bettina Platzer wurde 1970 in Graz geboren. Aufgrund ihrer Erkrankung (spastische Tetraparese) ist sie auf den Rollstuhl angewiesen, auch Sprachmotorik und Sehvermögen sind stark beeinträchtigt. Nach dem Besuch einer Sonderschule arbeitete Bettina Platzer in einer Werkstatt. Als sich die Möglichkeit ergab, in eine betreute Wohneinrichtung zu wechseln, startete Bettina Platzer auch eine Qualifizierungsmaßnahme bei atempo. Seit Juli 2010 ist sie als Vortragende im Bereich der Sensibilisierung bei atempo angestellt.
Wohnen im eigenen Körper
Im November 2011 veranstaltete die Fachzeitschrift „Behinderte Menschen“ in der Stadthalle Graz den Kongress „Wohnen im eigenen Körper“.Eindrucksvoll zeigten die verschiedensten Menschen, wie sie ihr Leben mit Krankheit, Behinderung oder Lernschwierigkeit meistern. Internationale Expertinnen und Experten gaben Einblick in aktuelle Projektergebnisse und rundeten damit das Programm des Kongresses ab. Besonders beeindruckte auch das Keynote-Referat von Johann-Stadler, Selbstvertreter bei atempo, zum Thema „Leben mit Lernschwierigkeiten“. Im Anschluss an seinen Vortrag wurde im Plenum unter der Moderation von Franz Wolfmayer intensiv diskutiert.
Im Bild: Moderator Franz Wolfmayer, Johann Stadler, Dietmar Raffeiner, Heinz Becker, Mag. Barbara Wedenig, Isabella Kaufmann, Univ.-Prof. Dr. Ronald Kurz
Ein Weihnachtsgeschenk für atempo
Anfang Dezember feierte die International Women's Association Graz (kurz: IWA) ihre Weihnachtsfeier im Lorenz. In gemütlicher Runde wurde gemeinsam gegessen, Punsch getrunken und: ein Weihnachtsgeschenk an atempo überreicht!
Der Erlös der an diesem Abend durchgeführten Weihnachts-Tombola wurde gleich direkt weitergegeben, um die Anschaffung von Werkzeug für die Park-Revitalisierung zu ermöglichen. Wir freuen uns natürlich ganz besonders über dieses Geschenk!
Mehr Informationen über die IWA Graz finden sich unter www.iwagraz.org!
Neue Gesichter bei atempo!
Mit Dezember hat der Bereich Bildung & Karriere Zuwachs bekommen: Manuela Petrovic, Aaron Reitbauer und Birgit Landsiedler (im Bild von links nach rechts) sind derzeit im 2. Jahr ihrer Ausbildung zu Fachsozialbetreuerinnen und -betreuern mit Schwerpunkt Behindertenbegleitung im AWZ Wielandgasse.
Bei atempo absolvieren sie bis Mai 2012 ihr Langzeitpraktikum. Nach einer Einarbeitungsphase fällt die Entscheidung für einen der Bereiche bei atempo, in dem die drei wertvolle Erfahrungen für das spätere Berufsleben sammeln können. Herzlich Willkommen bei atempo!
Mobilität und Qualität
Unter dem Motto „Mobilität und Qualität für den Arbeitsmarkt in Europa" fand am 1. und 2. Dezember eine Konferenz zum Projekt „IdA - Integration durch Austausch" des Europäischen Sozialfonds in Berlin statt. Auch atempo war auf Einladung des Deutschen Sozialministeriums bei der Konferenz vertreten: Helmut Schinnerl diskutierte als Experte am Podium über die Sinnhaftigkeit und Qualität von Austauschmaßnahmen. Rund 550 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus sechs europäischen Ländern nahmen an der Konferenz teil.
Ziel des IdA-Programms ist es, die Chancen benachteiligter Menschen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt durch Arbeitsaufenthalte im europäischen Ausland zu verbessern. Zielgruppe des Programms sind Jugendliche mit besonderem Unterstützungsbedarf am Übergang Schule/Ausbildung, wie z. B. Schulabbrecher. Im Mittelpunkt der Konferenz standen auch die bisherigen Ergebnisse von IdA: Seit 2008 haben über 4.200 junge Menschen am Programm teilgenommen. Rund 60 % der Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben im Anschluss an den Auslandsaufenthalt eine Arbeitsstelle oder einen Ausbildungsplatz gefunden oder setzen ihre schulische Ausbildung fort. Mehr Informationen zu IdA finden sich unter www.ida.de.
Straßenbahn im Apfelbaum
Einen großen Erfolg beim Literaturwettbewerb „Ohrenschmaus" durfte Herr Gregor Haller, Teilnehmer bei atempo, verzeichnen: Seine Kurzgeschichte mit dem Titel „Straßenbahn im Apfelbaum" wurde bei der Festveranstaltung des Bewerbs mit dem Ehrenpreis, dotiert mit € 200,--, ausgezeichnet.
Der Text entstand im Rahmen der Schreibwerkstatt bei atempo und kann unter www.ohrenschmaus.net gemeinsam mit allen anderen Gewinner-Texten nachgelesen werden. Die Preisverleihung fand am 29. November unter dem Ehrenschutz von Felix Mitterer statt, gemeinsam mit Schauspielerin Chris Pichler verlas er die Gewinner-Texte. Wir gratulieren Herrn Haller ganz herzlich zu diesem großartigen Erfolg!
Ciao Roma...
... hieß es im November für Klaus Candussi, Melanie Wimmer und Melanie Zisler von atempo! Vom 14. bis 15. November 2011 fand in Rom das Kick-Off-Treffen des Grundtvik-Lernprojekts „Make the Connection" statt. 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Finnland, der Tschechischen Republik, Italien, Wales und Österreich diskutieren ausführlich die Grundlagen des Projekts. „Wir redeten darüber, wie wir selbst kommunizieren und wie wichtig Kommunikation ist" so Melanie Wimmer, selbst Teilnehmerin bei atempo.
Im Rahmen einer Exkursion wurde die Scuola Viva, ein Rehabilitationszentrum für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen, besucht. Fabrizio Fea, medizinischer Leiter der Scuola Viva und Mitglied im Grundtvig-Projekt, zeigte den Besucherinnen und Besucher, welche Maßnahmen zur Kommunikation hier eingesetzt werden. Anschließend wurden zukünftige Aktivitäten sowie weitere Projekttreffen fixiert: Bereits im Mai 2012 trifft sich das Projektteam in der Tschechischen Republik, im Oktober begrüßt atempo die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Graz. Neben dem dichten Programm war auch noch genügend Zeit für Sightseeing im historischen Rom.
Das Grundtvig-Projekt „Make the Connection" beschäftigt sich mit bereits bestehenden und neuen Methoden der Kommunikation und analysiert diese hinsichtlich der Eignung für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen.
nueva in Nürnberg preisgekrönt

Im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung der ConSozial in Nürnberg - mit rund 4.000 Besucherinnen und Besuchern eine der größten Fachmessen für den Sozialmarkt - wurde das Gemeinschaftsprojekt von atempo aus Graz und der nueva Qualitätsgemeinschaft Berlin zum Gewinner des Management-Preises 2011 gekürt.
Der Preis wurde dem Team von der Bayrischen Sozialministerin Christine Haderthauer verliehen. „Die Evaluation auf Augenhöhe durch im Arbeitsteam gleichberechtigte Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderung und deren Ausbildung zu Qualitätsprüferinnen und -prüfern stellt ein gelungenes Beispiel echter Teilhabe dar. Hier haben Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen die Regie" so die Urteilsbegründung der Jury. Und weiter: „Hier wird der Begriff der Inklusion positiv ausbuchstabiert."
Der mit € 10.000,-- dotierte ConSozial Management-Preis wird alle zwei Jahre von der
Ernst & Young AG ausgelobt und vom Bayrischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen vergeben. Ausgezeichnet werden Projekte aus allen Tätigkeitsfeldern sozialer Einrichtungen, Dienste und Verbände im gesamten deutschsprachigen Raum. Die eingereichten Projekte müssen innovativ, also in irgendeiner Form neuartig, sein. Zusätzlich müssen sie eine Laufzeit von mindestens einem Jahr nachweisen können. Eine unabhängige Jury wählt schließlich die Preisträgerinnen und Preisträger nach vorgegebenen Kriterien wie z.B. Signalwirkung und Zukunftsrelevanz für den Sozialbereich sowie Nachhaltigkeit und Übertragbarkeit des Projekts aus.
Mehr Informationen über nueva gibt es unter www.nueva-network.eu!
Schön wärs!
900.000 Euro soll atempo laut ORF und Kleine Zeitung vom ehemaligen Landesrat Kurt Flecker - „zugeschoben", wie insinuiert wird - bekommen haben. Schön wär‘s, können wir nur sagen.
Hier die Fakten:
Seit Jahren kauft das Land Steiermark die Arbeitsleistung des nueva-Evaluationsteams (sechs Leute mit Behinderung) zu. In der fraglichen Zeit machte das Leistungsentgelt allerdings gerade mal die Hälfte des genannten Betrages aus.
Seit dem Jahr 2004 evaluiert atempo im Auftrag des Landes Steiermark die Qualität von Einrichtungen zur Betreuung von Menschen mit Behinderung. atempo entwickelte hiezu das „nueva-Modell", bei dem Menschen mit Behinderung selbst in alle Stadien der Evaluation in aktiven Rollen einbezogen sind. So läßt sich die tatsächliche Output-Qualität am besten erheben. Ein Faktum, das etwa die EU-Kommisson 2008 bewog, nueva als European Best Practise zur Übertragung in andere Länder auszuwählen. Derzeit wird es gerade im Auftrag des Berliner Senats in der deutschen Hauptstadt implementiert.
Bezahlt wurde diese Evaluierungs-Dienstleistung vom Land jahrelang im Zuge von Subventionen. Mittlerweile kauft das Land die nueva-Arbeit als Dienstleistung zu. Nach einer Ausschreibung im Jahr 2009 wurde atempo dieser Auftrag zugeschlagen, nachdem kein anderer Anbieter in der Lage war, alle Kriterien einer echten Nutzer-Evaluation zu erfüllen.
Tatsächlich wurden in der Übergangszeit zwischen der Subventions- und der Ausschreibungs-Lösung kleinere Auftragstranchen - mit der Begründung es gäbe keine anderen Anbieter - direkt vergeben Die Gesamtsumme dieser Aufträge machte allerdings gerade mal die Hälfte des in den Medien kolportierten Betrages aus. Über die Preiswürdigkeit wußte das Land zu dieser Zeit aus vielen Jahren der Subventionsprüfung schließlich ausreichend Bescheid.
Auf nach Spanien
Vor kurzem fand das dritte Treffen der Lernpartnerschaft "Being a digital citizen" in Leon (Spanien) statt. In dieser Partnerschaft arbeiten Organisationen aus England, Griechenland, Spanien und Österreich zusammen. Diesmal stand die Entwicklung eines Wörterbuches für Begriffe aus der Welt des Computers im Mittelpunkt. Neben intensiven Besprechungen war aber auch noch Zeit, die berühmte Kathedrale von Leon zu besichtigen.
Unterwegs im steirischen Vulkanland
atempo veranstaltete beim diesjährigen Betriebsausflug eine Fahrt ins Grüne und besuchte das steirische Vulkanland! 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter machten sich am frühen Morgen auf den Weg nach Straden (Bezirk Radkersburg), um dort im Gasthof BulldogWirt einzukehren. Nach der Präsentation des neuen Leitbildes durch die Geschäftsführung wurde in gemütlicher Runde steirisch geschmaust. Gestärkt durch Kaffee und Apfel-Topfen-Strudel ging es nach draußen, um die Ausstellung „Nostalgisches Landleben" genauer unter die Lupe zu nehmen. Besonders das über 250 Jahre alte Bauernhaus und die darin aufbewahrten Andenken aus früheren Jahren gaben einen Eindruck vom Landleben.
Danach ging es mit dem Bus weiter zum Klimaschutzgarten in Gosdorf, wo Gartenführerin Ingrid Scharf das Beschäftigungsprojekt „Ausblicke" vorstellte. Auf einem ehemaligen Maisacker mit einer Größe von 1,8 Hektar wurde hier ein besonderer Garten angelegt (siehe auch www.klimaschutzgarten.at). Sturm und Kastanien in der Schutzhütte des Geländes bildeten den Abschluss der Führung durch den Garten. Wieder zurück in Graz fand der Betriebsausflug noch einen gemütlichen Ausklang im Gasthaus Weißes Kreuz.
Klick in!
Unter diesem Motto fand letzte Woche ein Treffen zum Projekt „W2id" in der portugiesischen Hauptstadt Lissabon statt. Organisationen aus Finnland, Lettland, Belgien, Portugal und Großbritannien arbeiten bei diesem zweijährigen EU-Projekt mit atempo zusammen.
Ziel ist die Entwicklung einer Internetplattform, die es auch Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen ermöglicht, ihre Inhalte für alle zugänglich zu machen. Neben intensiven Diskussionen und angeregtem Gedankenaustausch blieb auch noch etwas Zeit für Sight Seeing in Lissabon und Umgebung!
Was es alles in Lissabon zu erleben gab, zeigt auch das Video unter www.youtube.com!
Unbegrenzt sozial vernetzt
„Unbegrenzt sozial vernetzt" ist der Titel des internationalen Workshops, der Mitte Juni bei atempo stattfand. Nach einem ersten Kennenlernen stand vor allem die sinnvolle und sichere Verwendung von Facebook im Zentrum der Woche.
Die TeilnehmerInnen und Teilnehmer des Workshops kamen dabei aus Irland, Schottland, Südtirol, Belgien und Deutschland. Neben dem umfangreichen Workshop-Inhalten im Haus von atempo standen auch gemeinsame Stadtbesuche und kulinarische Schmankerl am Programm.
Im Bild links: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den Workshop-Leitern Mag. Karl Bäck und Markus Binder (Bildmitte)
Gehalt statt Taschengeld!
Die klare Forderung „Gehalt statt Taschengeld für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen" war Thema einer Fachkonferenz in Gleisdorf. Veranstaltet wurde diese von Chance B, einer Interessensvertretung für Menschen mit Behinderungen und deren Angehörige. atempo war bei dieser wichtigen Veranstaltung durch Johann Stadler, Mitarbeiter im Bereich Selbstvertretung, und Mag. Gertrude Moser, Trainerin für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Behinderungen, vertreten.
Gemeinsam gestalteten sie den Workshop „Artikel 27 - was bedeutet das?", an dem rund 50 Personen teilnahmen. In einem Impulsreferat erklärten sie vorab die Aufgaben der UN sowie den Inhalt des Artikels 27 der UN-Konvention. Anschließend wurden Erfahrungen in Bezug auf Arbeitsintegration und die praktische Umsetzung des Artikels 27 ausgetauscht. Insgesamt diskutierten rund 160 Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei dieser Fachtagung mit. Als Ergebnis wurde die „Erklärung von Gleisdorf zum Thema Gehalt statt Taschengeld" unterschrieben und am 10. Juni 2011 an Sozialminister Rudolf Hundstorfer überreicht.
Zurück zum Ausgangstempo
In der neuen Ausgabe der deutschen Zeitschrift „Klarer Kurs”, ein Magazin für berufliche Teilhabe des deutschen Verlags 53° Nord, findet sich ein umfangreicher Artikel über atempo!
Neben zahlreichen Interviews mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern werden die unterschiedlichen Geschäftsbereiche beschrieben und diskutiert. Das Fazit des Artikels: atempo setzt berufliche Teilhabe konsequent um und lebt aktiv das Thema der Inklusion!
Der gesamte Artikel kann als PDF heruntergeladen werden:
Bettina Platzer on Tour
Den Alltag eines Menschen mit Behinderung können sich viele nur schwer vorstellen - genau aus diesem Grund ist Bettina Platzer in der Steiermark unterwegs! Sie hält Vorträge in Schulen und Ausbildungszentren für Sozialberufe, um zu sensibilisieren.
Im Mai referierte Bettina auf Einladung von Friedrich Drexler, Lehrer an der Landesberufsschule 5 in Graz, in acht verschiedenen Klassen über die Themen „Mein Essen" und „Meine Schulzeit". Die Reaktionen des zum größten Teil männlichen Publikums waren sehr positiv: Es wurden viele spannende Fragen gestellt, das Interesse am Leben eines Menschen mit Behinderung war groß. Auch in den kommenden Wochen wird Bettina Platzer wieder in steirischen Schulen vortragen und aus ihrem Leben erzählen, unter anderem ist eine Präsentation in der Landesberufsschule Feldbach geplant.
Im Bild: Die Vortragende Bettina Platzer (vorne) mit Friedrich Drexler (ganz links), atempo-Mitarbeiterin Gertrude Moser (Zweite von links) und einer Klasse der Landesberufsschule 5
Wir machen den Garten schön...

Seit letzter Woche wird im Lorenz-Park fleißig abgesteckt und umgegraben, denn: In Zukunft sollen hier Schnittlauch, Petersilie und Co. aus dem Boden sprießen!
Unter der fachkundigen Anleitung von Ernst Preininger und mit Unterstützung von Trainerin Karoline Strebinger legen sechs Teilnehmer unweit des Teichs Gartenbeete in verschiedenen Größen an. Besonders unser Restaurant „das Lorenz" kann hier seinen Bedarf an frischen Kräutern decken. Auch interessierten atempo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern stehen diese Beete für den Anbau von Gemüse und Kräutern zur Verfügung. Wir können uns also schon auf eine reiche Ernte freuen!
Qualität tut gut! - LQW-Zertifizierung bei atempo
Die Qualität der Angebote spielt gerade im Bildungsbereich eine wesentliche Rolle und ist auch bei atempo ein zentrales Thema. Um dieses Bemühen für Qualität auch nach außen zeigen zu können, wird der Bereich „Bildung & Karriere" im Rahmen einer Initiative des Bildungsnetzwerkes Steiermark mittels „Lernerorientierter Qualitätstestierung in der Weiterbildung", kurz LQW, zertifiziert.
Nach erfolgter Anmeldung fand bereits im Februar der Einführungsworkshop über das Bildungsnetzwerk mit Frau Sigrid Harp von ArtSet, der durchführenden Organisation, statt. Nun arbeiten die Qualitätsbeauftragte, Frau Eva Kleinferchner, und ihr Team intensiv an der Ausarbeitung und Dokumentation der einzelnen Qualitätsbereiche und -ziele. Anfang Mai konnten in einem neuerlichen halbtägigen Workshop mit Frau Harp die Weichen für die weitere Arbeit gelegt werden. Eine spannende Arbeitsphase steht dem Team bevor, die das Ziel hat, unsere TeilnehmerInnen noch stärker in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen und die Qualität der Bildungsmaßnahme zu unterstreichen. Bis spätestens Ende 2012 soll schließlich die gesamte Zertifizierung abgeschlossen sein.
LQW ist ein Verfahren zur Qualitätsentwicklung, bei dem die Lernenden in den Mittelpunkt gerückt werden. Abläufe und Verfahren in der Organisation sollen soweit verbessert werden, dass bestmögliche Lernbedingungen geschaffen werden. Qualitätsmanagement soll ein kontinuierlicher Prozess im Unternehmen werden. Bereits über 600 Organisationen in Deutschland und Österreich wenden LQW an und machen dieses Zertifizierungsverfahren damit zu einem der meistgenutzten im deutschsprachigen Raum.
Weitere Informationen und der Kriterienkatalog zur Zertifizierung sind unter www.artset-lqw.de zu finden.
Skok do života! - Jump to the life!
Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr begrüßte atempo Betreuerinnen der tschechischen Organisation „SKOK do života, o.p.s." in Graz. Monika Vrabcová (im Bild rechts) und Jana Folprechtová (im Bild links) begleiteten vier Tage lang Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von atempo und erhielten dabei Einblick in die unterschiedlichsten Bereiche - selbst an der Demonstration gegen die Kürzungen des steirischen Sozialbudgets nahmen sie teil!
Von besonderem Interesse für die beiden waren die Arbeiten von capito, da sie im Rahmen ihres aktuellen Projekts „JUMP to Europe" Arbeitsanleitungen in leichter Sprache erstellen. Zusätzlich besuchten sie zwei von Gertrude Klementi und Martin Semlitsch geleitete Kurse zu Bewerbungsmanagement und Arbeitshaltung. „Bei atempo gefällt uns speziell die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsalltag" merken die beiden Betreuerinnen an. „Dieser Punkt ist in unserer Organisation sicher noch ausbaufähig".
SKOK do života, o.p.s. ist in der tschechischen Stadt Hradec Králové beheimatet und betreut ausschließlich Personen mit Lernschwierigkeiten. Die Organisation bemüht sich um die Eingliederung ihrer Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den Arbeitsmarkt und das gesellschaftliche Leben. Auch grundlegende Fähigkeiten wie Schreiben und Rechnen werden bei Bedarf vermittelt. Nähere Informationen zur Organisation finden sich online unter www.skokdozivota.cz.
Lebenshilfe Bad Radkersburg fit am PC
Fünf Teilnehmerinnen eines Qualifizierungsprojekts der Lebenshilfe Bad Radkersburg absolvierten in der letzten Woche eine dreitägige Schulung bei atempo. Neben ersten Schritten am Computer standen auch das E-Mail-Schreiben sowie das Suchen und Surfen im Internet am Programm.
Schulungsleiter Karl Bäck zeigte den Teilnehmerinnen, wie zum Beispiel die Webseite der Kleinen Zeitung oder die Plattform "youtube" für die Informationssuche genutzt werden können. Am Ende der Schulung durften sich alle fünf über das erfolgreich absolvierte „PC-Start-Zertifikat" freuen!
Im Bild: Schulungsleiter Karl Bäck, Assistent Markus Binder und Assistent Marius Hein mit den Teilnehmerinnen und Lebenshilfe-Betreuer Thomas
DasLorenz im Tafelspitz
Über eine Anerkennung der besonderen Art durfte sich jüngst das Lorenz freuen! Neben 14 weiteren Lokalen aus Graz wurde das Restaurant in den „Tafelspitz“, Österreichs Gourmet-Guide Nr. 1, aufgenommen. Ausgezeichnet mit dem Prädikat „Tafelspitz-Tipp“ verfügt das Lorenz in den Augen der Tester über das gewisse Etwas!
Dabei überzeugte vor allem das ausgewogene Preis-Leistungs-Verhältnis: mit 19 von 20 möglichen Wertungspunkten ist das Restaurant klarer Sieger dieser Kategorie in Graz! Auch die ausgefallenen Kreationen und die regionalen Produkte werden im „Tafelspitz“ positiv hervorgehoben! Wir gratulieren der "Lorenz-Crew" ganz herzlich zu diesem Erfolg!
Besuch aus dem hohen Norden
Vom 21. bis 23. März hatte atempo Besuch von Miika Keijonen, Susanna Kangas, Piia Kokko-Parikka und Sirpa Koppinen aus Finnland. Im Rahmen des Leonardo-Studienprogrammes arbeiten sie am Projekt „Dream College - learning enviroments and vocational competences" und wollten nun in Graz mehr über atempo und die weiteren Unternehmensbereiche erfahren. Nach einer allgemeinen Vorstellung durch Helmut Schinnerl ging es ans Eingemachte: capito, cedos und nueva stellten sich ausführlich vor!
Walburga Fröhlich, Geschäftsführerin von atempo, führte die Gäste in die Themen „Leichter Lesen" und „Barrierefreie Informationen" ein. In einem Rundgang durch das atempo-Haus mit Melanie Zisler, cedos-Expertin für Barrierefreiheit, wurden die baulichen Anforderungen an barrierefreie Einrichtungen überprüft. Dabei galt es selbst zu testen, ob die Rollstuhlrampe eine geeignete Steigung aufweist und ob sämtliche Türen im Haus breit genug für Rollstuhlfahrer sind. Michaela Kunst, Koordinatorin des Nueva-Teams, sowie die Nueva-Evaluatoren Klaus Tomaschek und Katrin Poleßnigg gaben den Gästen eine Einführung in die Themen und Arbeitsweise von nueva. Aber auch der Erfahrungsaustausch mit atempo-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern kam nicht zu kurz und so fanden die drei Tage einen gemütlichen Ausklang im Gastgarten des Lorenz.
Tiefe Trauer um Egon Radl
Egon Radl war seit Mai 2008 Teilnehmer bei atempo im Bereich Bildung und Karriere. Er hat in dieser Zeit sehr viel gelernt, zahlreiche ECDL Prüfungen mit Erfolg absolviert, Praktika gemacht und bei so manchen handwerklichen Arbeiten im Haus tatkräftig mitgeholfen. Wir verlieren einen liebenswerten Menschen, der seine Pläne und Träume leider nicht mehr verwirklichen konnte.
Wir werden Egon Radl in liebevoller Erinnerung behalten!
Steirischer Apfelsaft und Knabber-Kürbiskerne
Das ist nicht das Einzige, was wir zur Messe nach Nürnberg mitbringen werden. Unser neuestes Angebot für alle, die ihre Informationen leicht verständlich gestalten wollen ist eine CD-ROM mit 137 grafischen Symbolen.
Alle Symbole wurden von Capito getestet und stehen sowohl als Vektorgrafiken für "Profis" als auch als jpeg für den schnellen Einsatz im word Dokument zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
User Involvement -
DAS Thema der Zeit
Mehr Mitsprache und Macht für die Nutzerinnen und Nutzer sozialer Dienstleistungen, das fordert die EU. So soll sichergestellt werden, dass sie gegenüber starken Anbietern nicht unter die Räder kommen.
Nueva bietet ein konkretes uns erprobtes Modell, wie diese Mitsprache von Nutzerinnen und Nutzern gefördert werden kann. Dementsprechend groß ist das Interesse. 
Die jüngsten Einladungen führten uns zu Präsentationen nach Norden bis Berlin und nach Süden in die mazedonische Hauptstadt Skopje.
Egal, ob in der deutschen Hauptstadt oder im Herzen der Balkan-Halbinsel, der Empowerment-Effekt von Nueva erscheint überall als wünschenswert. Dass bei Nueva auch die Träger-Organisationen und die (zahlenden) Behörden höchst hilfreiche Daten für Qualitätsmanagement und Steuerungsaufgaben erhalten, macht das Verfahren für alle Beteiligten gleichermassen interessant.
„I wü weg und an Job!"
Das hörte das Team von atempo in den letzten Monaten von Herrn Legenstein mehr als ein Mal!
Und tatsächlich: Nach 2 Wochen intensiver Einschulung und 2 Wochen Probearbeiten im Echtbetrieb wurde Herr Legenstein mit 19. Juli 2010 im Call Center bei Otto-Versand angestellt.
„I hob mi voll einig'haut!" sagte Herr Legenstein. Sogar auf die Matches der Fußballweltmeisterschaft hat er für das Lernen verzichtet! Und es hat sich ausgezahlt! Herr Legenstein hat Freude an der Arbeit und auch der Betrieb ist sehr zufrieden mit seinen Leistungen.
Viel, viel Glück und Freude weiterhin wünschen alle MitarbeiterInnen und TeilnehmerInnen von atempo!
Wieder erfolgreich!
Herr Kahsiovsky hat in seiner Heimatgemeinde einen tollen Arbeitsplatz gefunden! Nach einer kurzen Nachschulung bei atempo, durch die er erfolgreich seinen ECDL abschließen konnte, hat es Herr Kahsiovsky wieder geschafft:
In einem mehrwöchigen Praktikum konnte er das Team vom Lorenzhof in Weinitzen von seinen Fähigkeiten überzeugen! Seit 1. Juli wollen die Mitarbeiter also nicht mehr auf Herrn Kahsiovskys Hilfe verzichten. Er arbeitet in der Küche und im Garten fleißig mit, hat schon sehr viel Neues dazugelernt und erweitert sein Wissen und sein Können im Gastronomiebereich täglich.
Somit hat er einen Betrieb gefunden, in dem er bestens integriert ist und sich optimal weiterentwickeln kann. Wir freuen uns sehr für ihn und wünschen ihm, dass ihm seine Arbeit weiterhin viel Spaß macht!
Zuerst der Job, dann der Computerführerschein
Frau Alexandra Schreck arbeitet schon einige Zeit an der Medizinischen Universität Graz.
Um ihren Job noch besser machen zu können, hat sie in den letzten Monaten für den ECDL gelernt.
Vor ein paar Tagen hat sie die letzte Teilprüfung positiv abgelegt und damit den Europäischen Computerführerschein bestanden.
Wir gratulieren dazu recht herzlich und wünschen ihr beruflich weiterhin alles Gute
Nach dem Praktikum in Deutschland hat Frau Tursunovic den ECDL erfolgreich abgelegt!
Frau Nerma Tursunovic hat im Mai zwei Wochen lang zusammen mit ihrer Kollegin, Elisabeth Thomaser, in Kelheim (Deutschland) ein Praktikum gemacht.
Die beiden haben im Einzelhandel geschnuppert und dabei Waren aus den Kartons in die Regale eingeräumt. Frau Tursunovic war auch an der Kassa und hat kassiert.
In der Freizeit sind sie unter anderem nach Regensburg gefahren.
Nach dem Auslandspraktikum hat sich Frau Tursunovic dann voll auf den ECDL konzentriert, den sie vor kurzem erfolgreich abgeschlossen hat. Sie ist jetzt erleichtert, dass sie es geschafft hat!
Für mehr Information über den Nueva Auftritt in Berlin bitte hier klicken: http://www.nueva-network.eu/cms/
Spendengütesiegel für die Wirtschaftskammer?
Kleine Zeitung - Debatte, 08.Juni 2010
Von Klaus Candussi
Die „Treffsicherheit" des Sozialsystems wollte man erheben, meint der Direktor der Wirtschaftskammer Thomas Spann und wusste auch gleich einen Weg: Man bestellt beim hauseigenen und über jeden Verdacht der Parteilichkeit erhabenen Institut für Wirtschaft und Standortentwicklung eine Studie.
Diese landete völlig unabsichtlich aber „treffsicher" bei einem kleinformatigen Boulevardblatt, obwohl sie - wie man jetzt treuherzig versichert - noch nicht fertig und überhaupt nur als interne Gesprächsvorbereitung gedacht war.
Aus den „sauberen" Kriegen der jüngsten Vergangenheit wissen wir, dass bei aller Treffsicherheit moderner Kampfmittel sogenannte Kollateralschäden nie ganz zu vermeiden sind. Dort wie da folgt dann rhetorisch routinierte Zerknirschung.
Massenmediale Querschläger von „Abermillionen, die einfach versickern" und von „Großmut" gegenüber sozial Schwachen, der länger nicht mehr leistbar sei, kann Dir.Spann dann ebenso großmütig bedauern. Natürlich „geht es absolut nicht darum eine Hatz loszutreten."
Ein Schelm, wer hinter dem hehren Erkenntnisinteresse der WKO-Studie plumpe Stimmungsmache ortet. Klar, seit „die Wirtschaft" in der Krise nicht wie früher mehr privat vom Staat verlangt, sondern gleich Milliarden Euro an Stützungen, muss man den Sozialbereich mit seinen „Abermillionen" als direkte Konkurrenz am Spendenmarkt ansehen.
Tatsächlich entblößt sich die WKO in der Studie so weit, die staatlichen Pflichtausgaben im Sozialbereich direkt gegen Förderungen für Unternehmen gegenzurechnen. Hätte man korrekt Fördermittel mit Fördermitteln verglichen, wäre der populistische Blattschuss wohl noch im Rohr krepiert. Gerne wären „die Sozialen" auch bereit, der WKO beim Einberechnen von Infrastrukturinvestitionen für den Wirtschaftsstandort in den Vergleich zu helfen, mit ihr die Auswirkungen der Wohnbauförderung (hier salopp der Sozialhilfe zugeschlagen, damit's dramatischer aussieht) auf heimische Bau-Unternehmen zu analysieren oder - wenn alles politische Entsolidarisierungs-Zündeln nichts hilft - der WKO bei der Erlangung des Spendengütesiegels behilflich sein. Sie kann dann - wie notgedrungen die Sozialorganisationen - am Spendenmarkt versuchen, ihre Deckungslücken zu schließen.
Genug der Polemik! Die Krise beutelt alle. Mit Verständnis trug die Bevölkerung daher auch die staatliche Hilfe für die Wirtschaft bislang mit. Ob die populistische Neid-Strategie der WKO und deren potentielle Folgen für die gesellschaftliche Kohäsion aber langfristig tatsächlich im Sinne der Kammer-Mitglieder sind, bleibt dahingestellt. Ganz schnell kann so ein Schuss angesichts der immer weiter aufgehenden Schere zwischen arm und reich auch nach hinten losgehen.
Hier der Artikel in der Kronenzeitung: Krone_WKO.pdf

Bei der diesjährigen europäischen Konferenz der Lebenslang-Lernen Programme in Barcelona am 19. Mai wurde Check&Go als eines der fünf herausragendsten Leonardo Projekte in Europa vorgestellt. Die ist bereits die dritte Auszeichnung, die dieses Projekt zur Verbesserung der Kommunikation in Bewerbungssituationen erhalten hat.
Tausche Barrierefreiheit gegen Gastro-Bedarf
14 Unternehmen und 16 NGOs trafen am Dienstag, dem 4. Mai, im Logistikzentrum der Eine Welt Handel AG aufeinander um Tauschgeschäfte abzuschließen, von denen beide Seiten gleichermaßen profitieren. Getauscht wurden Know-How, Produkte und Dienstleistungen aber auch Arbeitskraft. Die Frage nach Geldspenden war jedoch tabu. Ziel der Veranstaltung war es kreative Kooperationen zwischen Profit-Unternehmen und Non-Profit-Organisationen anzuregen, die nicht auf monetären Mitteln beruhen.
Die CEDOS-Angebote - insbesondere die Profi-Analysen und Sensibilisierungs-Workshops - waren dabei von Unternehmensseite stark gefragt. Ganze 6 Tauschhändel konnten in den wenigen, speed-dating-ähnlichen Verhandlungssequenzen abgeschlossen werden.
Eingetauscht hat CEDOS dabei Gastro-Ausstattung und Deko-Artikel für das geplante atempo-Lokal, Unterstützung beim Siedeln an den neuen Standort, Möbel, MitarbeiterInnen-Fortbildung und Energieberatung.
Spannender Grund-Tenor von Seite der Wirtschaft: "Wir haben gar nicht gewußt, dass es solche interessanten Angebote zum Thema Barrierefreiheit gibt!"
Computer für alle?!
Unter diesem Motto findet am 9. und 10. Juni eine Fortbildung bei atempo statt. Lernprogramme und Hilfsmittel, die die Bedienung am Computer erleichtern, stehen dabei im MIttelpunkt.
Nutzen Sie die Chance, es sind noch Restplätze frei!
Nähere Informationen finden Sie hier.
Waschen bitte, aber nicht nass machen!
Bildungsministerin Schmied ist ganz und gar für die UN-Konvention, gelesen hat sie diese aber offenbar nicht.
Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung kommt ohne Konjunktiv aus. Kein Wunder, sie wurde ja auch nicht in Österreich geschrieben. Das 2006 von den Vereinten Nationen beschlossene Regelwerk gilt nicht zu Unrecht als echter Meilenstein; nie zuvor wurde so klar und umfassend beschrieben, wie die Rahmenbedingungen, unter denen Menschen mit Behinderungen in unserer Gesellschaft leben, zu sein haben.
Haben! Nicht sollen. Nicht hätten, kein Vielleicht, kein Ungefähr, kein „wenn's leicht geht".
Kinder mit Behinderungen sind - so die Konvention - in Ländern, die sie ratifiziert haben, in inklusiven Schulen gemeinsam mit nicht behinderten Kindern zu unterrichten. Ministerin Schmied weiß auch schon, wie das geht. Wir behalten erst mal unsere segregierenden Sonderschulen, das sei kein Widerspruch. Inklusion sei - nimmt Schmid all ihren Mut zusammen - immerhin irgendwann „vorstellbar". Hat sie, hat keine ihrer Mitarbeiterinnen den UN-Text je gelesen? Hat ihr, hat ihren Mitarbeiterinnen schon jemand gesagt, dass eine ratifizierte Konvention zugleich geltendes österreichisches Recht ist?
Österreich hat ratifiziert. Rasch, einstimmig und ohne umfassende politische Diskussion. Genau da liegt wohl das Problem. Egal ob europäische Gleichstellungs- oder weltweite Behindertenrechte, Österreich ist beim Unterschreiben immer vorn dabei, mimt den sauberen Musterschüler. Dass man sich vor dem Sauber-Dastehen bisweilen waschen und nass machen muss, daran denken heimische Polit-Schmiede eher ungern. Schon beim vergleichsweise einfachen Abbau baulicher Barrieren in Schulen war Schmid voll dafür und strich postwendend das nötige Geld. Selbst schuld, wer hoffte, beim Abbau von Barrieren im Kopf werde es besser gehen!
Ein wenig Hoffnung macht, dass die UNO ihre Pappenheimer kennt und darob ein strenges Berichtswesen von den Mitgliedern fordert. Und - o Wunder - der heimische Monitoring-Ausschuss befand ganz unösterreichisch klar: Sonderschulen sind in der Konvention nicht vorgesehen.
In einem weiteren zentralen Punkt könnte der Ausschuss ebenso klar den Finger in eine offene Wunde legen, spart Österreich doch bislang auch die „Leicht Lesen"-Fassung der Konvention ein. Ein für Menschen mit Lernschwierigkeiten wichtiges Mittel, um die eigenen Rechte überhaupt einmal kennen zu lernen. Auch sie ist im UN-Regelwerk ausdrücklich gefordert. Aber in gewissem Sinn ist die heimische Vorgangsweise hier auch wieder konsequent. Wenn wir „Behinderte" ohnehin auch künftig ausgrenzen, macht das Wissen über zustehende Rechte doch bloß Kopfweh!
Dieser Gastkommentar von Klaus Candussi - Gf atempo - erschien in der Kleinen Zeitung vom 11.05.2010
Gut vorbereitet
Offensichtlich gut vorbereitet von seiner Mitarbeiterin Mag.a Sandra Schimmler
wusste der steirische Landesrat für Soziales es durchaus zu schätzen, dass 63% der atempo Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Rahmen der Eingliederungshilfe nach dem Steirischen Behindertengesetz auf den ersten Arbeitsmarkt vermittelt wurden.
Anlass des Besuchs war aber die nun erfolgte Auftragsvergabe an Nueva, in den nächsten 2 Jahren nicht nur die Wohn- sondern auch Werkstattangebote der Steiermark aus Sicht der Nutzerinnen und Nutzer zu evaluieren. Befriedigendes Detail am Rande: Nueva gilt in Europa als Best Practise und wird von Tagung zu Tagung gereicht.
Aber auch die europäische Verankerung des Capito-Expertentums bei der Festlegung international anerkannter Standards für Leichte Sprache weiß man im Land zu würdigen. Zeigt es doch, dass man vor langer Zeit mit dem ersten Behindertengesetz in Leicht Lesen mit Capito durchaus richtig gelegen ist.
Diskurs schafft Wissen
Viele positive Rückmeldungen erntete Walburga Fröhlich im März als Referentin beim 9.Internationalen Forschungs-Colloquium an der Uni Göttingen (Deutschland). Das renommierte sozialwissenschaftliche Forum hatte sie zu einer Präsentation der atempo Forschungsergebnisse zu den Austauschbeziehungen in sozialen Netzwerken eingeladen.
Über 40 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich stellten im Rahmen der Tagung „Stakeholder Management in NPOs" ihre Forschungsergebnisse zur Diskussion. Anerkennung erhielt die atempo Geschäftsführerin nicht nur für die Qualität ihrer empirischen Forschung zur Frage, ob und wie die Etablierung von sozialen Netzwerkorganisationen die Stabilität von NPOs erhöhen kann. Positiv vermerkt wurde insbesondere auch der Umstand, dass atempo als eher kleine Sozialorganisation aktiv um eine wissenschaftlich fundierte Grundierung seiner praktischen Tätigkeit bemüht sei.
Zentrale Erkenntnis Fröhlichs in ihrer Arbeit, die in Kürze auch in einem Sammelband im Trauner-Verlag publiziert wird: Soziale Netzwerke können allen Beteiligten viel Ertrag bei der Verbreitung von Innovation und dem Nutzen von anderswo entwickelten Modellen bieten. Ob sich damit die oft einseitige Abhängigkeit sozialer Organisationen von öffentlichen Ressourcen minimieren lasse, hängt unter anderem massiv davon ab, ob die Organisationsform dieser Netze bei den wichtigen „stakeholdern" Akzeptanz finde oder nicht.
Sozialraumgestaltung in Europa
Der Arbeitskreis Freier Träger im Landkreis Cuxhaven will sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen und diskutiert die Möglichkeiten bedürfnisgerechter Hilfsangebote für Menschen mit Behinderungen.
Sozialraumorientierte Hilfen für Menschen mit Behinderungen lösen laut Veranstalter die institutionsbezogenen Hilfsangebote ab. Menschen mit Behinderungen wollen nicht mehr in Heimen leben, sondern so wie alle anderen auch am gesellschaftlichen Leben teilnehmen und in der Gemeinschaft sichtbar sein.
In der Veranstaltung will man sehen und hören, welche Erfahrungen und Ansätze es in Europa dazu gibt. Besonders freut uns, dass die Angebote von atempo als best practise bewertet werden und wir unsere Botschaften und Erfahrungen am 27. April 2010 nach Cuxhaven transportieren dürfen.
atempo Geschäftsführer Klaus Candussi wird vor allem Nueva als Evaluationsmodell aus der Sicht von Nutzerinnen und Nutzern vorstellen und diskutieren.
Mehr Informationen finden Sie auf der Webseite der Elbe-Weser-Werkstätten: www.eww-wfb.de/
Die Welt trifft sich in Berlin
„Aus Rechten Wirklichkeit machen" ist das Motto für den Weltkongress von Inclusion International im Juni in Berlin. Schon im April wurde die Schallmauer von 2.000 Anmeldungen zu dieser Großveranstaltung durchbrochen, von der sich viele Menschen wichtige Impulse für die konkrete Umsetzung der UN-Konvention erhoffen. atempo wurde eingeladen, dort einen Workshop zu gestalten und wird auch mit einem eigenen Nueva-Stand vertreten sein.
Gelernte Österreicherinnen und Österreicher sind daran gewöhnt, groß angekündigten Veränderungen ein ebensogrosses Maß an Skepsis entgegenzubringen. Papier - und dazu zählen auch so wichtige Dokumente wie die UN-Konvention zu den Rechten von Menschen mit Behinderungen - sei eben geduldig und die Schubladen in den Ministerien und Landesverwaltungen tief.
Doch Monitoring-Vorgaben und drohende Schattenberichte machen Druck auf Politik und Bürokratie. Der heurige Weltkongress in Berlin widmet sich dabei der wichtigen Frage, wie aus hohen Zielen gelebte Realität werden kann. Als ein Beispiel für ein hilfreiches Umsetzungs-Werkzeug wurde Nueva ein ganzer Workshop am Freitag, dem „Tag der Lösungen" gewidmet. Für das EU-Projekt „UNIQ" wird dieser Auftritt krönender Abschluss, für den neuen Nueva Standort Berlin zugleich ein publikumswirksamer Start sein. Besonders erfreulich, dass atempo Geschäftsführerin Walburga Fröhlich im Workshop von Harald Siebert, einem Berliner „UNIQ-Peer," unterstützt werden wird.
All jene, die sich die Teilnahme am Weltkongress nicht entgehen lassen, laden wir schon jetzt auf einen Tratsch am Stand Nummer 4 gleich beim Eingang zum Estrel-Kongresszentrum ein.
Kraftvoller Start ins neue Arbeitsjahr

Mit vollem Elan startete das gesamte atempo Team bei der traditionellen "Jahresauftakt-Klausur" ins Jahr 2010.
Unter dem Motto "Zeit für Chancengleichheit" stimmten sich alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf neue Herausforderungen und notwendige Veränderungen für die Zukunft ein.
Sabine Schweng, Heidi Hopfer, Martina Stalzer, Klaus Tomaschek, Martin Semlitsch und Ronald Loitfellner wurden für ihre 5-jährige Teamzugehörigkeit geehrt. Als Dankeschön erhielten sie einen Gutschein für ein Thermenwochenende.
Ronald Loitfellner seinerseits bedankte sich bei seinen Unterstützerinnen und Unterstützern. Sie haben ihm dabei geholfen, den Weg in die Arbeit und durch das halbe Jahrzehnt zu schaffen, meinte Ronnie.
Nicht fehlen durfte natürlich der neue Begleiter von Didi Ogris namens "Tyson". Trotz seines bissfreudigen Namens war er der vielgestreichelte Star des Abends.
Nun gilt es, den Schwung des Tages in den Arbeitsalltag mit zu nehmen!
atempo bedankt sich beim Team des Flughafen Graz sehr herzlich für die Gastfreundschaft und das erwiesene Entgegenkommen!
"Ein Schritt vor oder zwei Schritte zurück?"
Unter diesem kritischen Motto wagte die Liga der Freien Wohlfahrtsverbände im Land Sachsen-Anhalt einen Blick in die Zukunft. Im Zentrum der Tagung am 20.Jänner 2010 in Halle an der Saale stand die Frage, wie rasch die Prinzipien der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung konkrete Auswirkungen auf die Gestaltung von Betreuungsangeboten haben werde.
Für einen Blick über die Grenzen hatte die "Liga" atempo Geschäftsführer Klaus Candussi eingeladen, die Grundsätze und die Arbeit von atempo zu präsentieren. Besondere Aufmerksamkeit fanden dabei die Angebote von "Capito" und der Ansatz von "Nueva". "Ich halte es für außerordentlich spannend und sinnvoll", so Robert Richard vom Sozialministerium Sachsen-Anhalt, "diesen Ansatz (der Einbeziehung von Nutzerinnen und Nutzeren, Anm.) auch für die Sozialraum Gestaltung zu nutzen!"
Slowenische Peers fachsimpeln mit Grazer „Nuevas“
„Wie zufrieden sind unsere Kundinnen und Kunden mit unseren Leistungen und Angeboten?“ Auch für die slowenische Organisation Sonček (Cerebral Palsy Association of Slovenia) hat diese Frage zentrale Bedeutung.
Im Rahmen einer Fortbildungswoche widmeten sich MitarbeiterInnen und Nutzerinnen und Nutzer von Sonček der Erarbeitung eines Fragebogens, mit dem sie die Zufriedenheit der KundInnen messen werden. Elf Peers und sieben Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen dazu auf einen Besuch in Graz, um einen Einblick in die Arbeit von Nueva und besonders jene der Evaluatorinnen und Evaluatoren zu gewinnen. Den Kontakt hatte Maja Cuk Greiner hergestellt, die auch im UNIQ-Projekt mitarbeitet.
Walter Reisinger und Sabine Schweng berichteten den slowenischen Gästen von ihrer vielfältigen Arbeit. Anschließend erzählten Klaus Tomaschek und Ronald Loitfellner von ihrer Ausbildung zum Evaluator, der Vielzahl der Module, die sie dabei absolvierten und von der Entstehung des Nueva-Fragebogens.
Der Tag verging wie im Fluge, da die slowenischen Gäste sehr viele Fragen über die Wohn- und Arbeitssituation behinderter Menschen in der Steiermark hatten. Der rege Austausch soll fortgesetzt werden. Fernziel ist eine Mitgliedschaft von Sonček im Nueva-Partner-Netzwerk.
check and go für Auszeichnung nominiert
Am 23. November vergab die Nationalagentur für Lebenslanges Lernen eine Auszeichnung für besonders gute Qualität von europäischen Projekten.
Eine Jury hat 5 Projekte für diese Auszeichnung nominiert und die Bildungsministerin Claudia Schmid hat die Ehrung persönlich vorgenommen.
check and go ist eines dieser 5 Projekte.
Seminarreihe zur UN-Konvention
Die Lebenshilfe Deutschland, Inclusion Europe und der tschechische Verband SPMP veranstalten eine Reihe von 10 Seminaren in Prag, um die wichtigsten Artikel der UN-Konvention in praktischen Umsetzungsbeispielen konkret erlebbar zu machen. 24 Fachkräfte aus verschiedenen europäischen Länderen haben sich beim letzten Seminar für 2 Tage getroffen, um voneinander zu lernen und Best Practise Modelle zu diskutieren.
Walburga Fröhlich von atempo wurde von den Organisatoren eingeladen, das Evaluationsmodell Nueva vorzustellen und die Übertragbarkeit des Modells in die Länder Ost-und Mitteleuropas zu diskutieren.
Nueva wurde von den Organisatoren als Best Practise ausgewählt, da dieses Modell die Sicht der Nutzerinnen und Nutzer auf die Praxis und ihre Qualität in den Vordergrund rückt.
Damit die Forderung der UN-Konvention nach einem "Leben in der Gemeinschaft" Wirklichkeit werden kann, braucht es Dienstleistungen, die den Bedürfnissen der Nutzerinnen und Nutzer entsprechen und für diese zugänglich sind.
Das Evaluationsmodell Nueva kann dazu beitragen, die Nutzerinnen und Nutzer bei der Entwicklung und Bewertung solcher Dienstleistungen zu stärken und damit jenen eine Stimme zu geben, um die es hier eigentlich geht.
Mehr Informationen über die Seminarreihe erhalten Sie auf der Website www.rights-into-action.eu.
CEDOS Fachtag in Frohnleiten
Letztes Jahr hat die Gemeinde Fohnsdorf CEDOS für den Fachtag eingeladen.
Dieses Jahr ist es die Gemeinde Frohnleiten.
Wir danken herzlich!
30 Vertreterinnen und Vertreter aus steirischen Gemeinden und Unternehmen nutzten die Gelegenheit zur persönlichen Beratung am Nachmittag des Cedos-Fachtags.
Von der mitgebrachten Gemeindezeitung über einen geplanten Büroumbau bis zum Blindenleitsystem im neuen Gemeindezentrum reichte die bunte Palette der mitgebrachten Beratungsthemen.
Aber auch die Vernetzung und Kooperation zwischen den verschiedenen Expertinnen und Experten im Bereich Barrierefreiheit kam nicht zu kurz. So konnte CEDOS mehrere Vertreter des ÖZIV aus Kärnten und der Steiermark und des Blindenverbandes Kärnten ebenso begrüßen wie Gäste aus dem Bundessozialamt Steiermark.
Mehr Informationen zu CEDOS gibt es auf der Webseite von www.cedos.at.
Workshop für Regionalbus Aichfeld
Jeder Workshop ist anders, weil die Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre eigenen Erfahrungen mitbringen.
Unser Ziel ist es, möglichst gut auf die Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer einzugehen.
Besonders interessiert zeigte sich das Team das Regionalbusunternehmens Aichfeld.
Sehen und hören, wie ein Screenreader für blinde Menschen funktioniert, essen mit allen Sinnen außer den Augen, Texte entwerfen, die jeder versteht und noch viel mehr hätte an diesem Tag noch Platz haben sollen, weil alle so gerne noch weiter gemacht hätten.
Rufen Sie uns an, oder schreiben Sie uns, wenn Sie mehr über unserer Workshops für barrierefreie Information wissen wollen.
